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Die Krieghoff K-80

Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, Flexibilität – mit Eigenschaften, die sich in ungezählten Wettkämpfen bewährt haben, ist die K-80 zu einer Legende geworden.

Von vorne, der Mündung, bis hinten, der Schaftkappe, ist diese Sportflinte auf den Wettkampf ausgelegt. Kompromisse gibt es nicht. Ein Entwicklungsprozess, der die K-80 von Anfang an begleitet, sorgt dafür, dass sie immer die optimal und „up to date“ ausgestattete Flinte für den Wettbewerb ist. 

 

Mit einer umfassenden Auswahl an Vorder- und Hinterschäften, drei Standard-Lauflängen und festen und verstellbaren Schienen ist die Flinte einfach und optimal an die Anforderungen jeder Disziplin anpassbar.

Jede K-80 kann auch nachträglich mit jeder Komponente des gesamten Programms ausgestattet werden. Durch das Prinzip der uneingeschränkten Kompatibilität bleibt die K-80 daher immer aktuell. Ein Faktor, der natürlich auch wesentlich zu ihrer Wertbeständigkeit beiträgt.

K-80 Story

K-80 Story

Abb.: Eine der ersten K-32 Wettkampfflinten

1954, bei Krieghoff in Ulm hatte man gerade die Fertigung von Waffen wieder aufgenommen, bereiste L. M. Donaldson, mehrfacher Trap-Champion in den USA, die junge Bundesrepublik auf der Suche nach einem kompetenten Waffenhersteller. Im Gepäck hatte der amerikanische Spitzenschütze die Idee zu einer Wettkampfflinte, die er in Deutschland fertigen lassen wollte. Sein deutscher Partner, Viktor Brandl, machte ihn schließlich mit Heinrich und Heinz-Ulrich Krieghoff bekannt. Sehr schnell erkannte man bei Krieghoff das große Potenzial, das besonders im amerikanischen Sportflintenmarkt lag. So konnte die Idee von Donaldson schnell konkrete Formen annehmen. 

Als echte Wettkampfflinte hatte Remington in den dreißiger Jahren das Modell 32 konzipiert, die Fertigung dieser komplexen Flinte jedoch nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Die konstruktiven Grundzüge dieser Urahnin aller Wettkampfflinten bildeten nun die Ausgangsbasis für das Ulmer Flintenprojekt. Der Name K-32 weist auf diese Ursprünge hin. Auch die charakteristische Form des Systems verleugnet die Verwandtschaft nicht, liegt hier doch einer der wesentlichen Gründe für die legendäre Haltbarkeit dieser Flinten: Durch den weit vorne und hoch liegenden Drehpunkt ist die Belastung des hakenlosen Verschlusses minimiert. Schusszahlen von weit über einer Million mögen sich märchenhaft anhören, sind von K-32 und K-80 jedoch in vielen Fällen tatsächlich erreicht worden. Völlig neu konstruiert wurden das gesamte Schloss und der Abzugsmechanismus. Schon die erste K-32 hatte den exzellent trocken stehenden Einabzug mit zuverlässiger, mechanischer Umschaltung. Auch die Gestaltung des Laufbündels ließ keine Zweifel am sportlichen Charakter der K-32 aufkommen: Die Läufe waren komplett freiliegend und zueinander justierbar konstruiert.

In den Anfangsjahren, Wechselchokes waren noch nicht verfügbar, warb Krieghoff damit, dass für die K-32 dreißig verschiedene Laufkonfigurationen angeboten wurden. Optimierung auf die jeweilige Disziplin und perfekte Anpassung an individuelle Anforderungen gehörten bei den Krieghoff Sportflinten von Anfang an zum Konzept. Die K-32 wurde vertragsgemäß zunächst exklusiv in den USA vertrieben, wo sie sich eine schnell wachsende Anhängerschaft engagierter Sportschützen erwarb. Die Erfolge von Kenneth Jones, der mit der K-32 1966 in Wiesbaden die Weltmeisterschaft im Trap erringen konnte, und Don Haldeman, der 1976 in Montreal olympisches Gold gewann, sollen hier stellvertretend für ungezählte sportliche Höchstleistungen mit der K-32 genannt sein.

Der rege Gedanken- und Erfahrungsaustausch mit Krieghoff Schützen wurde noch intensiver, nachdem Dieter Krieghoff 1979 nach Nordamerika übersiedelte und Krieghoff International Inc. gründete. Aus diesem Dialog entstand die K-80 als Weiterentwicklung der K-32. In der Reihe der Sportler, die in besonderem Maß zur Evolution der Krieghoff Wettkampfflinten beigetragen haben, ist zuallererst Kay Ohye zu nennen, der seit Jahrzehnten einen herausragenden Platz unter Amerikas Trap-Schützen einnimmt. Seine Impulse haben, ebenso wie die Erfahrung vieler anderer, zur K-80 als der flexibelsten und zuverlässigsten Wettkampfflinte der Welt geführt.

Mit der K-80 wurde das Abzugssystem weiter verbessert und die laterale Verstellbarkeit eingeführt. Auch die Ergonomie der Schäfte wurde weiter optimiert. Revolutionär war auch die verstellbare Schiene für Trap-Läufe für Spezialdisziplinen. Mit Wechselchoke-Einsätzen gewann das Laufbündel Flexibilität und universellere Einsatzmöglichkeiten.

Die wachsende internationale Popularität der K-80 geht vor allem einher mit der zunehmenden Verbreitung des Parcours-Schießens in Europa und Amerika. Die Sporting-Versionen von K-80 und K-20 sind mit den Erfolgen so herausragender Schützinnen und Schützen wie Veronique Girardet, Kate Brown und Ben Husthwaite verbunden. Versionen, wie die K-80 Trap Special sowie die K-80 ProSporter, zeigen die ungebrochene Dynamik in der Entwicklung der Krieghoff Wettkampfflinten. Offensichtlich ist die K-80 Story also eine Geschichte mit viel Zukunft.

System

System

Der Verschluss der K-80 hat sich den Ruf der „Unkaputtbarkeit“ erworben. Tatsächlich sind mit vielen Flinten bereits Schusszahlen von über einer Million problemlos erreicht worden.

Das System verriegelt hakenlos, so dass die Basküle flach gebaut sein kann. Der Drehpunkt liegt sehr weit vorne und sehr hoch, wodurch die Hebelkräfte beim Schuss äußerst gering gehalten werden.

Die Verschlussplatte ist selbstnachstellend konstruiert und bildet eine große, hoch belastbare Verriegelungsfläche. Der Verschlusshebel ist ergonomisch optimal angeordnet, so dass das Öffnen des Verschlusses minimalen Kraftaufwand erfordert.

Abzug

Abzug

Die Charakteristik des Abzugs wird immer wieder als perfekt gelobt. Der Abzug löst bei ca. 1,5 kg, dem „Idealgewicht“ aus. Die Umschaltung erfolgt zuverlässig, rein mechanisch, ohne Rückstoß.

Mit einem Hebel vor dem Abzug wird die Schussreihenfolge der Läufe gewählt. Das Abzugszüngel lässt sich in der Länge passend auf die individuelle Fingerlänge des Schützen einstellen.

Sicherung

Sicherung

Die Schiebesicherung liegt hinter dem Verschlusshebel. Ein Druckknopf verhindert das versehentliche Betätigen. Für den reinen Sport-Einsatz lässt sich die Sicherung einfach deaktivieren.

Laufbündeloptionen

Laufbündeloptionen

Skeet-Schiene, Lauflänge 71 cm (28"), Factory Chokes

 

Konische Schiene, Lauflänge 76 cm (30") und  81 cm (32"), Factory Chokes

 

Verstellbare Visierschiene „ProSporter“, Lauflänge 81 cm (32"), Factory Chokes,
für das Modell „ProSporter“ auch mit Lauflänge 76 cm (30") erhältlich

 

Konische, abgesetzte Schiene, Lauflänge 76 cm (30") und 81 cm (32"), Factory Chokes

 

Verstellbare Visierschiene „Trap Special“, Lauflänge 76 cm (30") und 81 cm (32"), Factory Chokes

 

Verstellbare Visierschiene „Doppeltrap Special“, Lauflänge 76 cm (30") und 81 cm (32"), Factory Chokes

 

Verstellbare Visierschiene „Trap“, Unsingle, Lauflänge 86 cm (34")

 

Verstellbare Visierschiene „Trap“, Topsingle, Lauflänge 86 cm (34")

 

Jede K-80 mit Wechselchokes ist ab Werk für Stahlschrot beschossen (Ausnahme: Kaliber 28 und .410, sowie K-80 Parcours). In den Kalibern 12, 20, 28 und .410 sind weitere Laufvarianten auf Anfrage erhältlich. 

 

Schaftkonfigurationen

Schaftkonfigurationen

  • Optimal gestaltete Vorder- und Hinterschäfte für jede Disziplin
  • Verstellbarer Hinterschaft für einfache Anpassung an persönliche Anforderungen
  • Individuelle Maßschäftung und Exklusivschafthözer
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